• Harald Schein

Software-Entscheidungen - sich freuen statt bereuen.

Aktualisiert: Feb 17


Die Sache war für Marketingleiter schon mal leichter. Die eigene Arbeit und die der Mitarbeiter konnte mit einem guten Officepaket erledigt werden, dann gab es noch die Agentur, die das Email-Marketing übernahm. Man hatte schon mal was gehört von den Software-Lösungen, die in Agenturen zum Einsatz kommen, aber das in Eigenregie? Wer soll das auch managen, die ITler im eigenen Haus waren einem eher suspekt und ohnehin für die "wichtigen" Themen verplant.


Diese Zeiten sind vorbei. Technologieplattformen für Marketing UND Vertrieb sollen gemeinsam den Erfolg eines Unternehmens gestalten. "Customer Journeys" mit einer hohen Zahl an "Touchpoints" geben die Grundlagen vor. Ein MarTech (Marketing Technolgie) Stack soll es sein. Mit fokussiertem Blick auf dem Kunden soll jeder Kontakt, am besten automatisiert, mit den richtigen Informationen zur passenden Uhrzeit versorgt und bis zum Kauf konvertiert werden. Natürlich alles rechtens, nach Vorgaben der DSGVO und demnächst der E-Privacy Verordnung.


Puuh, denkt so mancher. Wie vermeide ich Fehlentscheidungen. Wie behalte ich den Überblick, wo es jede Woche neue Tools und Lösungen gibt? Die absatzwirtschaft greift in ihrer ersten Ausgabe in 2020 das Thema Softwareentscheidungen im Marketing auf.

Marketing und IT sollen zusammen agieren. Doch wie treffen Marketingexperten die richtigen IT-Entscheidungen? Stimmt es eigentlich, was der Vertrieb des Softwareanbieters erzählt? Das Dilemma ist groß, aber es gibt Wege.


Praxisnah berichten die Entscheider von BVG und HUK24, Otto und Douglas über ihre Erfahrungen. "Wir wollen unsere Kunden noch besser verstehen", sagt Dr. Martell Beck (BVG), "also müssen wir uns im Marketing auch verstärkt mit Technologien auseinandersetzen." Doch wie findet man aus geschätzt rund 7.000 Marketingsoftware-Lösungen weltweit die richtigen Tools für sein Portfolio? Beck setzt bei bei der Vorauswahl auf Benchmarks und Beratung.


So wie bei der BVG sind immer mehr Marketingabteilungen gezwungen, sich mit IT zu beschäftigen. Das Thema blind an Agenturen oder Berater auszulagern, ist dauerhaft keine Lösung. Ohne ein gewisses Maß an IT-Knowhow wird das Marketing dazu degradiert, Dienstleister-Rechnungen zu unterschreiben, die es nicht versteht.


Bessere Entscheidungen mit konkreten Use Cases


"The Devil is in the detail" und so sollten Vertreter aus der IT, Vertrieb und Marketing gemeinsam mit der Geschäftsführung den Plan schmieden. Möglichst genau müssen die Anwendungsfälle beschrieben werden. Alle anhand von Marktrecherche, Anforderungskatalog , Long- und Shortlist ausgewählten Dienstleister und Lösungen werden dann aufgefordert, sich konkret mit den individuellen Herausforderungen auseinander zu setzen.


Referenzen sind wichtig Um unsere Einschätzung gebeten, haben wir der Absatzwirtschaft unsere Sicht auf die Dinge mitgegeben. So können z.B. Referenzen mit der Softwareausschreibung angefordert werden. "Man sollte sich vom Anbieter nicht nur die Referenzen für seine Branche nennen lassen, sondern auch die Anzahl der Nutzer in diesem Unternehmen", rät unsere Geschäftsführerin Julia Volckmer. "Global agierende Unternehmen sollten zudem den Kontakt mit branchennahen Firmen in den USA suchen", ist ihr weiterer Rat. "Große Unternehmen können auf diese Weise sogar gemeinsam die Weiterentwicklung einer Marketingsoftware durch den Hersteller voranbringen."


Auf Erfahrungen seiner Mitarbeiter vertrauen Wenn Sie "Digital Natives und Nerds, digtiale Nomaden und Coder" im Team haben, sind dies die Experten, die bei den Entscheidungen wertvolle Tipps liefern. Binden Sie Ihr Team frühzeitig ein - insbesondere, wenn es später mit dem Tool arbeiten soll. Wenn sich alle gemeinsam auf eine neue Software einigen können, profitieren alle.

Und wenn man an diesem Punkt angekommen ist, steht "freuen statt bereuen" auf der Tagesordnung.


Schauen Sie doch einfach einmal in den Artikel "Glückssache Software" (hier der LINK) und wenn Sie möchten, stehen wir Ihnen gerne persönlich mit weiteren Unterlagen, Checklisten, Workshops oder einem "Gespräch beim Kaffee" zur Verfügung.

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