• Julia Volckmer

Was ist eigentlich MarTech oder MarketingTech?

Aktualisiert: Sept 13


MarTech beschreibt die Verschmelzung von Marketing und Technologie. Jeder, der mit digitalem Marketing zu tun hat, hat mit MarTech zu tun, da digitales Marketing ohne Software nicht möglich ist. Der Einsatz von Daten ist jedoch auch für das Offline-Marketing wichtig: Welche Kunden werden mit welchem Inhalt angeschrieben? Wo lohnt sich Out-of-Home? Und für die Auswertung dieser Daten und ihrer Anwendung ist wieder MarTech relevant.


Eine Marketing-Technologie-Landschaft oder "MarTech Stack" veranschaulicht die in einem Unternehmen eingesetzte Mischung aus Software-Anbietern, Marketing-Automatisierung und Technologielösungen in verschiedenen digitalen Marketingkanälen. Die Marketing-Software entwickelt sich rasant und Hunderte verschiedener Software-Technologien verteilen sich auf eine stetig wachsende Anzahl an Kategorien. Bei der Vielzahl an Möglichkeiten, ist es für die Marketingverantwortlichen besonders wichtig, ein klares Verständnis davon zu haben, welche Technologien für ihre Geschäftsziele von grundlegender Bedeutung sind und wie Technologie ihnen helfen kann, ihr Geschäft positiv zu beeinflussen.


Puuh, denkt so mancher. Wie vermeide ich Fehlentscheidungen. Wie behalte ich den Überblick, wo es jede Woche neue Tools und Lösungen gibt? Die absatzwirtschaft greift in ihrer ersten Ausgabe in 2020 das Thema Softwareentscheidungen im Marketing auf.

Marketing und IT sollen zusammen agieren. Doch wie treffen Marketingexperten die richtigen IT-Entscheidungen? Stimmt es eigentlich, was der Vertrieb des Softwareanbieters erzählt? Das Dilemma ist groß, aber es gibt Wege.


Praxisnah berichten die Entscheider von BVG und HUK24, Otto und Douglas über ihre Erfahrungen. "Wir wollen unsere Kunden noch besser verstehen", sagt Dr. Martell Beck (BVG), "also müssen wir uns im Marketing auch verstärkt mit Technologien auseinandersetzen." Doch wie findet man aus geschätzt rund 7.000 Marketingsoftware-Lösungen weltweit die richtigen Tools für sein Portfolio? Beck setzt bei bei der Vorauswahl auf Benchmarks und Beratung.


So wie bei der BVG sind immer mehr Marketingabteilungen gezwungen, sich mit IT zu beschäftigen. Das Thema blind an Agenturen oder Berater auszulagern, ist dauerhaft keine Lösung. Ohne ein gewisses Maß an IT-Knowhow wird das Marketing dazu degradiert, Dienstleister-Rechnungen zu unterschreiben, die es nicht versteht.


Bessere Entscheidungen mit konkreten Use Cases


"The Devil is in the detail" und so sollten Vertreter aus der IT, Vertrieb und Marketing gemeinsam mit der Geschäftsführung den Plan schmieden. Möglichst genau müssen die Anwendungsfälle beschrieben werden. Alle anhand von Marktrecherche, Anforderungskatalog , Long- und Shortlist ausgewählten Dienstleister und Lösungen werden dann aufgefordert, sich konkret mit den individuellen Herausforderungen auseinander zu setzen.


Referenzen sind wichtig Um unsere Einschätzung gebeten, haben wir der Absatzwirtschaft unsere Sicht auf die Dinge mitgegeben. So können z.B. Referenzen mit der Softwareausschreibung angefordert werden. "Man sollte sich vom Anbieter nicht nur die Referenzen für seine Branche nennen lassen, sondern auch die Anzahl der Nutzer in diesem Unternehmen", rät unsere Geschäftsführerin Julia Volckmer. "Global agierende Unternehmen sollten zudem den Kontakt mit branchennahen Firmen in den USA suchen", ist ihr weiterer Rat. "Große Unternehmen können auf diese Weise sogar gemeinsam die Weiterentwicklung einer Marketingsoftware durch den Hersteller voranbringen."


Auf Erfahrungen seiner Mitarbeiter vertrauen Wenn Sie "Digital Natives und Nerds, digtiale Nomaden und Coder" im Team haben, sind dies die Experten, die bei den Entscheidungen wertvolle Tipps liefern. Binden Sie Ihr Team frühzeitig ein - insbesondere, wenn es später mit dem Tool arbeiten soll. Wenn sich alle gemeinsam auf eine neue Software einigen können, profitieren alle.

Und wenn man an diesem Punkt angekommen ist, steht "freuen statt bereuen" auf der Tagesordnung.


Schauen Sie doch einfach einmal in den Artikel "Glückssache Software" (hier der LINK) und wenn Sie möchten, stehen wir Ihnen gerne persönlich mit weiteren Unterlagen, Checklisten, Workshops oder einem "Gespräch beim Kaffee" zur Verfügung.

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