• sotiriospatsos

3 Fragen zur Bewertung Ihres MarTech-Stacks

Aktualisiert: Mai 13


Im Jahr 2020 gab es mehr als 8.000 verschiedene Marketingtechnologie (MarTech)-Lösungen auf dem Markt. 80 % der Verbraucher geben an, dass sie mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Marken kaufen, die personalisierte Erlebnisse bieten. Da ist es keine Überraschung, dass die Anzahl der MarTech-Lösungen, die diese personalisierten Kundenerlebnisse versprechen, in die Höhe geschnellt ist - und viele Marketer haben dennoch Mühe, mitzuhalten.


Als Marketer weiß ich, dass es ein komplizierter Prozess sein kann, meine einzelnen Software-Lösungen zu einem MarTech-Stack zu verbinden, der wirklich das personalisierte Erlebnis schafft, das Kunden (zu Recht) erwarten. Bei so vielen verschiedenen Optionen auf dem Tisch ist es leicht, sich schnell auf ein Tool zu stürzen und dann auf noch eins, was auf lange Sicht allerdings dem Budget nicht gut tut.


Sie sind sich nicht sicher, wo Ihr MarTech-Stack steht? Hier sind drei Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie durch das Meer von MarTech-Lösungen navigieren, um die Tools zu identifizieren, die zu Ihnen und Ihrem MarTech Stack passen und eine echte Personalisierung ermöglichen.



1. Was sind Ihre Ziele?

Bevor Sie Ihren Kunden ein personalisiertes Erlebnis bieten können, müssen Sie die Marketingziele Ihres Unternehmens identifizieren und feststellen, ob Ihr Stack für diese Herausforderung geeignet ist. Zu oft stellen wir fest, dass Marketers den Prozess umkehren und überstürzt eine Lösung implementieren, die auf den neuesten Trends basiert, ohne einen ganzheitlichen Ansatz zu wählen und zu bewerten, was sich wirklich positiv auf das Geschäft auswirkt und auch im Alltag einsetzbar ist.

Als Marketer müssen Sie sich über die potenzielle Lösung eines Anbieters informieren, bevor Sie die Produktdemo besuchen. Es ist ein Fehler, ein neues Tool zu implementieren, nachdem Sie gesehen haben, wie es in einer Demo funktioniert, aber nicht verstehen, wie es Ihnen helfen wird, Ihre wichtigsten Ziele zu erreichen, sobald es in Ihrem Stack integriert ist. Eine Demo ist eine Vertriebsveranstaltung und sie soll begeistern. Aber vergessen Sie nicht, was Sie eigentlich geplant haben.


2. Ermöglicht Ihr MarTech Stack eine einheitliche Sicht auf den Kunden?

Wenn es um die Struktur Ihres MarTech-Stacks geht, ist diese Frage die wichtigste. Warum? Weil jedes einzelne Tool in Ihrem Stack die gleiche Sicht auf den Kunden haben muss, um die richtigen Entscheidungen zu ermöglichen.


Wenn Ihre Systeme nicht synchron sind, wird es schwierig sein, Ihre Kommunikationsstrategie auf die Kundenpräferenzen abzustimmen. Wenn Sie eine einheitliche Sicht auf den Kunden haben, können Sie besser verstehen, wie jeder Kunde am liebsten mit Ihrer Marke interagiert - über Kanäle und Geräte hinweg. Beschäftigen sie sich mit zeitlich begrenzten Angeboten oder neuen Produktveröffentlichungen? Steht für sie der Preis oder das Produkt an erster Stelle? Welche Bereiche Ihrer Website besuchen sie häufig? Eine einzige Momentaufnahme Ihres Kunden liefert wertvolle Einblicke, die zu einem personalisierten Erlebnis führen - aber nur wenn jedes Tool diese Wahrheit kennt.


3. Wie handlungsfähig sind Sie?

Während die Sicht auf Ihren Kunden Ihnen hilft, das Kundenverhalten zu verstehen, ist Ihre Reaktionsfähigkeit wichtig, um die Erkenntnisse auch in Umsatz umwandeln zu können.


Anstatt verzögert auf die gesammelten Daten Ihrer Kunden zu reagieren, können Sie die individuellen Erfahrungen kontinuierlich verfeinern, indem Sie die Interaktionen Ihrer Kunden analysieren und diese Erkenntnisse "on the fly" anwenden. Dies kann sich in höheren Umsätzen, der Einlösung von Treuepunkten von Mitgliedern und einer größeren Kundenbindung niederschlagen.


Eine schnelle Reaktionsfähigkeit fördert auch den Aufbau von Beziehungen zu Ihren Kunden. Indem Sie die individuellen Wünsche und Motivationen Ihrer Kunden ständig im Blick haben, können Sie die